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Man kann auch aus Scheiße Gold machen
Geschrieben von celle am Montag, 07. September 2009
Kreispokal UER Sieht man sich die Ergebnisse beider Mannschaften aus der Vorwoche an, dann müsste dies ein einfaches Ding werden. So oder so ähnlich dürften die Gedanken nicht einiger, sondern scheinbar aller Spieler des FC Vorwärts Drögeheide II vor dem Pokal-Match gegen den Kreisklassevertreter FV Aufbau Jatznick II gewesen sein. Denn das was da teilweise abgeliefert wurde, grenzte mitunter nicht an Nichtkönnen oder Nichtwollen, sondern schier an Arbeitsverweigerung hoch 10. Für den gesamten Bericht klickt einfach auf …

Wie soll man die Leistung des vergangenen Samstags bewerten? Will nicht, kann nicht, muss nicht, soll nicht? Mit ganzen 21 Mann fuhr der Trupp von Coach Samuel am vergangenen Samstag zur Partie in der 1. Hauptrunde des Kreispokals Vorpommern nach Jatznick. 21 Spieler, davon 2 mit Verbandsligaambitionen, das hört sich doch verdächtig viel an. Bedenkt man dabei, das noch 3 Mann fehlten, dann kriegt man das Ohrenschlackern, zumindest diejenigen, die die Personalsituation der vergangenen Saison noch kennen. 21 Mann, da müssten sich doch 11 finden lassen, die dieses Spiel mal so eben über die Bühne bringen. 11 Mann, die es fertig bringen, einen Klassenniederen Gegner mal so eben an die Wand zu spielen. 1 Torwart, 10 Feldspieler, die den Fetzen aus Gummi und Leder mal so eben über die Torlinie des Gegners schubsen. Aber nix da. Klassenunterschied? Hier und heute nicht zu sehen. Auf der einen Seite ein couragierter Kreisklassevertreter, auf der anderen Seite ein spielschwaches, leidenschaftsloses Team aus der Torgelower Vorstadt. Lustloses, gar graupenhaftes Gekicke seitens des FCV, gepaart mit Fehlpässen au mas, ein reiner Schmerz für jeden der es sich anschauen „musste“. Ich muss ehrlich zugeben, wäre dies ein Heimspiel der Keilergrundkicker gewesen, ich hätte jedem Zuschauer freiwillig sein Eintrittsgeld zurückgegeben. Im ganzen Spiel waren 2 vernünftige Ansätze zu sehen und diese beiden führten dann auch zu Toren. Das sich Spieler wie Simon, Waterstraat oder Thamm mühten, sei unumstritten, aber was insgesamt an Leistung der gesamten Mannschaft in diesem Spiel geboten wurde, entbehrt eigentlich jeder Mühe ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

 

Bereits in der 7. Spielminute hätte Jatznick mit 1:0 in Führung gehen können, wenn nicht sogar müssen. Nach einer schönen Flanke über links aus dem Halbfeld getreten, steht ein Jatznicker Angreifer so was von völlig frei vor Schlussmann Eiert, das er sich eigentlich noch mitten in der Aktion hätte nen Brötchen schmieren können, ehe der Verteidiger der Drögeheider es für nötig gehalten hätte, ihn bei seinem Kopfball zu stören. Das dieser dann nur an den Außenpfosten anstatt ins Tor ging, war dem Unvermögen des Jatznicker Spielers verschuldet. Dies sollte doch eigentlich Warnschuss genug für die Kicker rund um Kapitän Kostmann sein, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Torchancen seitens des FCV waren Mangelware, fast wie zu DDR Zeiten die Jagd nach Bananen – jeder will sie aber keiner kriegt sie. Während Jatznick es mit der altbewehrten Methode „lang und weit“ hielt, versuchte Drögeheide wenigstens ein Spiel aufzuziehen. Beim Versuch sollte es dann auch bleiben. Mir fällt ehrlich gesagt keine Situation in der ersten Hälfte seitens des FCV ein, die es verdient hätte den Namen Torchance zu tragen. Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte und einer verletzungsbedingten Umstellung im Mittelfeld, Nico Stahlkopf musste mit Schmerzen im Fuß ausgewechselt werden, stellte sich keine Besserung ein. Eine Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse, ein Mittelfeld welches scheinbar nicht die gleiche Sprache kannte und eine Sturmabteilung, die mehr mit sich selbst beschäftigt war als mit der gegnerischen Abwehr. Ich kann heute bei weitem keinen besten Mann auf dem Platz bestimmen, eher möchte ich noch das Gegenteil tun. Das sich die ganze Sache letztendlich auf dem Papier geschrieben mit 2:0 für Drögeheide II so gut oder gar eindeutig anhört, war einzig und allein dem Zufall zu verdanken, denn in beiden Fällen stand Drögeheide´s Attacketeam mal nicht im Abseits, anders als die zig male davor oder danach. Beim ersten Streich versenkt Olli Thamm einen Ball am sehr gut agierenden Jatznicker Schlussmann, eigentlich Feldspieler der ersten Männermannschaft, vorbei ins gegnerische Netz. Beim anderen „Geniestreich“ bekommt Olli den Ball in den Lauf gespielt, hat dabei noch das Auge für den mitgelaufenen Sven Borde und überlässt diesem den Ball zum Endstand von 2:0.

 

Was soll man nun an Fazit aus dieser Partie ziehen? Vielleicht die Null auf unserer Seite? Vielleicht das nach so einer beschissenen Leistung auch noch ein Sieg raus gesprungen ist? Vielleicht das es in Zukunft eigentlich nur noch besser werden kann, denn schlechter geht’s eigentlich nicht mehr? Fazit meinerseits ist einfach: „Auch aus Scheiße kann man Gold machen.“ In diesem Sinne verabschiede ich mich bis zum nächsten Mal.

Man kann auch aus Scheiße Gold machen

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