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„Wiedergutmachung und Leistungssteigerung“
Geschrieben von celle am Mittwoch, 16. September 2009
Kreisliga

Irgendwie unheimlich erscheint einem die derzeitige Serie der Verbandsligareserve des FC Vorwärts Drögeheide schon, denn gleich drei Siege in drei Spielen, das ist ein Kunststück, welches der Mannschaft in den vergangenen Jahren nur selten gelang. Am vergangenen Sonntag gastierte das Team von Coach Samuel im beschaulichen Städtchen Strasburg bei der dortigen Landesligareserve des FC Einheit Strasburg. Das es am Ende mit einem 3:2 ein noch etwas glücklicher, aber verdienter Sieg war, könnt ihr im folgenden Text nachlesen.


 

Dieses Spiel konnte nur unter einem Motto stehen: „Wiedergutmachung und Leistungssteigerung“. Dieses Motto impfte Trainer Samuel seinen Schützlingen vor dem Spiel noch einmal ein. Für jeden der am vergangenen Wochenende das Pokalspiel der Zwoten in Jatznick erlebte, war dieses Motto eigentlich die logische Schlussfolgerung aus den dort  gezeigten Leistungen. Und die Mannschaft versuchte dies auch gleich zu Beginn des Spiels umzusetzen. Im Spiel gegen Strasburg konnte Coach Samuel auf seinen Denker und Lenker im Mittelfeld, Ronny Tauchert, zurück greifen, der gegen Jatznick urlaubsbedingt noch gefehlt hatte. Und das Ronnys Ideen ein Spiel anzutreiben schmerzlich im Pokalspiel fehlten, zeigte sich heute durch seine Anwesenheit umso mehr. Spieler wie Arek Piechowiak oder Sven Borde, die eigentlich gestandene Spieler sind, gegen Jatznick aber bitter enttäuschten, zeigten heute im Zusammenspiel mit Ronny ganz andere Züge ihres Könnens. Plötzlich klappten Sachen und Zuspiele, die gegen Jatznick nicht klappten. Allein an Ronny aber diese Änderung im Vergleich zum Pokalspiel fest zu machen, kann aber auch nicht als Ausrede dienen, denn die Zwote hat auch schon Spiele ohne Ronny gewonnen und durch ihre gezeigte Leistung verdient gewonnen.

 

 

Das Spiel begann mit 15-minütiger Verspätung, da der Schieri sich erst zu dieser Zeit auf dem Sportplatz einfand. Keine Ahnung ob er die Zeit vergessen hatte oder seine Tasche, jedenfalls hatten die Spieler genug Zeit sich warm zu machen. Für die Zuschauer wäre ein warmes Plätzchen auch ganz nett gewesen, denn das kalte und nasse Wetter ließ so manchen Fussballfan im Regen stehen. In der Anfangsphase des Spiels wollten beide Mannschaften zeigen, wer Herr auf dem Platz ist. Das sie sich dabei mehr oder weniger aber zwischen den Strafräumen neutralisierten, war eine Folge des starken Beginns. Es konnte keine Mannschaft das Ruder so richtig an sich reißen. Mann kann nicht sagen, das Drögeheide durch das Tor von Arek Piechowiak verdient in Führung gegangen ist, aber es war zumindest ein Ausdruck der deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Der Ball wurde schön über die Außenposition auf den starken Erik Waterstraat gespielt, der heute im umgestellten 4-3-2-1 System des Trainers den zweiten Spielgestalter neben Ronny Tauchert gab, dieser gab uneigennützig auf den mitgelaufenen Arek Piechowiak ab und selbiger schloss sehenswert den Angriff mit einem Dampfhammer aus gut und gerne 25 Metern ab. Keine Chance würde man in der Situation für den Torwart sagen. Drögeheide ging gestärkt aus dieser Führung hervor und erarbeitete sich gewisse Feldvorteile gegen ersatzgeschwächte Strasburger. Folge dessen war auch das 2:0 durch den in diesem Spiel sehr gut agierenden Aram Fidanjan, der die rechte Mittelfeldseite beackerte. Steil in den Lauf von Arek Piechowiak gespielt, setzte sich Aram über rechts gegen seinen gut einen Kopf größeren Gegenspieler durch und netzte den Ball zum 2:0 ein. Riesenfreude beim Torschützen, verständlich denn er selbst ärgerte sich am meisten über die zuletzt schwachen Leistungen vergangener Spiele.

 

 

Strasburg versuchte sein Glück im Konter, fand aber zu oft den Abschluss nicht oder vergab Chancen durch leichtfertige Dribblings und unvollständige Pässe. Das aber auch sie Fussball spielen können, bewiese sie noch vor der Pause mit dem verdienten 2:1 Anschlusstreffer, als die Abwehr um Libero Jaentsch mal nicht so auf der Höhe des Geschehens war und ihren Keeper Christian „Piplica“ Eiert im Stich ließen. Scheinbar kann der FCV nicht zu Null spielen, daran muss noch gearbeitet werden. Nach der Pause zeigte sich ein altes Manko beim FCV, die Schlafmützigkeit nach der Pause. Irgendwie scheinen die Spieler gedanklich immer noch in der Pause zu sein, anders kann man das nicht beschreiben. Regelmäßig verschlafen wir die ersten 10 bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit und lassen dem Gegner immer wieder die Gelegenheit, das Ergebnis zu seinen Gunsten zu verbessern. Das es diesmal nicht so war, ist als Verdienst des Drögeheider Schlussmanns anzusehen, der einige schöne Paraden zeigte und scheinbar nun langsam auch das Spiel außerhalb des 5-er beherrscht. Als sich alle Spieler dann auch gedanklich auf dem Platz wieder eingefunden hatten, konnte man wieder Ansätze ansehnlichen Fußballs sehen. Kombinationen über das Mittelfelddreieck Piechowiak – Tauchert – Waterstraat, denen vom starken Stefan Salomon der Rücken frei gehalten wurde, waren zu beobachten. Eine davon führte dann zum 3:1 durch Erik Waterstraat, der einen schönen Pass von Ronny Tauchert nur noch am heraus eilenden Schlussmann des Gastgebers vorbei ins Netz befördern musste.

 

 

Das dies aber noch nicht das Ende vom Lied und die Krönung eines „guten“ Spiels der Drögeheider Reserve sein konnte, bewies wieder einmal eine Szene kurz vor Schluss, als beide Außenverteidiger wie F-Jugendliche auf den einen Spieler mit dem Ball, dazu noch an der Außenlinie nahe der Eckfahne, stürzen mussten, dieser dann beide eiskalt stehen lies und nur durch ein Foul im 16-er vom Torschuss abgehalten werden konnte. Den fälligen Elfer lies sich Strasburgs Nr. 9 natürlich nicht entgehen und versenkte den Ball „cool“ in den Maschen. Strasburg schien dieser Treffer zu beflügeln, doch leider aus Sicht des Gastgebers kam dieser Sturm und Drang zeitlich ein wenig zu spät, denn der mit Ausnahmen gute Schieri pfiff nur wenige Minuten später das Spiel ab.

 

 

Letztendlich bleibt mir noch ein Fazit zum Spiel zu sagen: „Es ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber auf Hochglanz polieren kann man die Sache ja schon mal“. Am kommenden Sonntag erwartet der FCV II dann zum Spitzenspiel der Kreisliga Süd den langjährigen Erzrivalen um die Tabellenspitze, den FRV Plöwen im heimischen Keilergrund.

 

 

Der FCV spielte mit: Christian Eiert; Christian Jaentsch; Stefan Salomon; Martin Simon; Frank Holz a.d. Heide; Arek Piechowiak; Ronny Tauchert; Erik Waterstraat; Markus Falk (Ralf Rambow); Aram Fidanjan (Henry Petzel); Sven Borde (Enrico Lommatzsch)

„Wiedergutmachung und Leistungssteigerung“

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