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"Notelf" siegt mit überraschendem Auftritt
Geschrieben von celle am Sonntag, 16. Mai 2010
Kreisliga

Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, keine einzige Zeile mehr über die Leistungen der Verbandsligareserve des FC Vorwärts Drögeheide  zum Besten zu geben, aber das was gestern in Ueckermünde geboten wurde, übertraf selbst meine kühnsten Erwartungen. Den Bericht über dieses Spiel lest ihr noch einmal unter mehr

 

Es kann sich eigentlich keiner so richtig vorstellen, was in einem Trainer vorgehen mag, wenn er sieht, dass nur 6 Mann zum vereinbarten Treffpunkt erscheinen. Man rechnet sich vorher aus, der könne da spielen, der da, ein anderer wieder dort. Aber was ist wenn diese geplanten Spieler gar nicht da sind??? Improvisationstalent sollte doch jeder heute ein wenig mitbringen, jedenfalls jeder der sich sportlicher Leiter nennt. Aber wie willst du mit 6 Mann improvisieren, wenn du 11 zum Spiel brauchst? Da hilft eigentlich nur noch Beten. Wieder einmal stand der FCV II vor der schwierigen Entscheidung, ein Spiel mit weniger Spielern anzutreten oder im Vorfeld, wenn auch ziemlich kurzfristig, abzusagen. Als man dann hörte, dass 4 Spieler noch direkt zum Spielort fahren, war man schon wieder ein wenig optimistischer gestimmt. Doch 10 sind noch immer keine Elf. Also blieb nix anderes übrig, als den dicken Mannschaftsleiter zu reaktivieren und ihn zu bitten, seine Fussballtöppen nochmals aus dem Schrank zu holen. Diese waren nach einem Jahr schon ziemlich verstaubt, aber trotz allem spielfähig, was man von der Person nicht gerade behaupten konnte. Aber dumm rum stehen in der Landschaft kann auch ein Mannschaftsleiter, warum denn nicht auch auf dem Platz.

 

Also begann man ein Spiel mit 11 gegen 11. Keine Frage das der UTV mit zahlreichen jungen Spielern dem FCV spielerisch und läuferisch überlegen waren, aber: Der FCV II hielt dagegen. Und genau das ist es, was mich in diesem Spiel so überraschte. Denn in den letzten 4 Spielen (3 Unentschieden, 1 Niederlage) ergab sich der FCV II zumeist den spielerisch überlegenen Gästen. Doch nicht heute. Scheinbar schien jeder in Reihen der Zwoten verstanden zu haben, worum es heute ging. Es waren nicht in erster Linie drei Punkte, sondern es war das Ansehen des FC Vorwärts Drögeheide, man wollte sich nicht dem Schicksal ergeben und sich einfach so geschlagen geben. Würde man dies zulassen, dann hätte man gut und gerne 15 Dinger vom starken UTV eingeschenkt bekommen. Aber die Abwehr um Libero Jaentsch stand bis auf eins, zwei Situationen stetig sicher. Und diese eins, zwei Situationen bescherten dem UTV den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 und die direkt darauf folgende Führung zum 2:1. Doch der erste Treffer in diesem Spiel gelang dem FCV II, als Alexander Hamm nach Eckball vom dicken Mannschaftsleiter per Kopf einnetzen konnte. Leider hatte diese Führung nur gut 10 Minuten bestand, denn ab der 30. Spielminute verlor der FCV wieder einmal, wie auch in den vergangenen Spielen zuvor, seine Grundordnung. Folge dessen waren zwei Traumtore vom Ueckermünder TV, die durch schöne Distanzschüsse fielen. An beiden Treffern konnte der heute fehlerfrei agierende Christian „Piplica“ Eiert im Tor der Gäste nix machen, die waren einfach zu platziert und fest geschossen. Das es dann nicht mit einem 2:1 Rückstand in die Kabine ging, war wiederum einer Neuheit in Reihen des FCV II zu verdanken, denn zum ersten mal in dieser Saison, ja wirklich zum ersten mal, sah ich wie die Spieler des FCV einem „zweiten Ball“ nachsetzten, ohne das sie dazu aufgefordert werden mussten. Agieren statt reagieren. Ist eigentlich eine ganz einfache Devise, doch für manchen so schwer umzusetzen. Und genau der, der sich ständig dadurch auszeichnet, auf dem Platz in solchen Situationen zu schlafen, genau der macht den 2:2 Pausenstand. Nach schönem Schuss aus gut 16 Metern von Alex Hamm kann der Torwart nur zu Seite klären, wo Sven Borde dann einen Schritt schneller als sein Gegner den Ball erreichen konnte und zum 2:2 abschloss. Als der Schieri dann endlich nach den ersten 45 Minuten abpfiff, mussten einige auf dem Platz erstmal wieder kräftig durchatmen.

 

Stimmung war in der Mannschaft, das konnte man in der Halbzeitansprache des Trainers sehen, denn den Worten des Trainers folgte das Contra der Mannschaft. Sicherlich war nicht alles Gold was glänzt, aber man hatte gegen den UTV ein 2:2 in die Kabine gerettet. Und das war mit der heutigen Mannschaft schon alles andere als vorhersehbar. Und es sollte in Hälfte zwei noch besser kommen.

 

Durch den Trainer zur Grundordnung wieder aufgerufen, beschränkte sich der FCV II in Hälfte zwei auf die Devise der ersten 30 Minuten, aus einer sicheren Abwehr gelegentliche Konter aufbauen, zwar nicht gerade über den einzigen Stürmer (ich erinnere an den dicken Mannschaftsleiter, der das Bild des elften Spielers in der Landschaft abgeben sollte), aber über die schnellen Borde und Hamm, die direkt dahinter agierten. Und dies schien ein Mittel zu sein, um das manchmal löchrige Abwehrbollwerk des UTV zu knacken. Denn diese Mannschaft zeichnet sich eher durch eine gute Offensive als durch eine sichere Defensive aus. Ausdruck dessen waren die Freiräume, die der UTV den gegnerischen Kräften bot. Besonders Alex Hamm konnte oftmals freistehend den Ball annehmen und sich damit selbst in Szene setzen oder einen seiner Mitspieler bedienen. Und der FC Vorwärts hatte noch ein anderes Mittel in der Hinterhand, denn besonders bei Standards zeigte man einen Vorteil gegenüber dem Gegner, der sich besonders bei hohen Bällen anfällig zeigte, zumeist in Person des Torwarts, der mehr auf der Linie klebte als den Strafraum zu beherrschen. Während der erste 50 Meter Hammer von Sebastian Stave knapp über die Kardinalsspalten des dicken Mannschaftsleiters hinweg zog und am Pfosten des UTV Gehäuses endete, fand der zweite Versuch, wenn auch erst wiederum mit dem sogenannten „zweiten Ball“ seinen Weg in die Bude des Gastgebers. Mitten im Gestocher innerhalb des 5-Meter-Raums konnte Christian „Bommel“ Blomel seinen Fuß als erster am Ball platzieren und diesen gekonnt über die Linie bugsieren. Stürmische Freude auf Seiten des FCV, stürmische Wut auf Seiten des UTV waren die Folge dessen. Und dieser rannte nun auf Teufel Verderb aufs gegnerische Gehäuse an, um wenigstens noch den Ausgleich zu schaffen. Doch selbst klarste Chancen blieben auf regnerischen Geläuf ungenutzt, so dass der FCV II nicht nur die drei Punkte einfahren konnte, sondern in erster Linie sein Gesicht wahrte. Und genau dieser Kampfgeist ist es, der den FC Vorwärts Drögeheide in der Vergangenheit auszeichnete, das bildet den Grundstock einer soliden und guten Mannschaft. Nun gilt es in der kommenden Woche darauf aufzubauen und mit drei Punkten gegen die Landesligareserve des VfB Pommern Löcknitz nachzulegen.

 

Der FC Vorwärts Drögeheide II spielte mit: Christian Eiert; Christian Jaensch; Martin Simon; Sebastian Stave; Aram Fidanjan; Christian Blomel; Enrico Lommatzsch; Markus Falk; Sven Borde; Alexander Hamm; Marcel Neetzke

 

"Notelf" siegt mit überraschendem Auftritt

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