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"Mit Druck muss man umgehen können."
Geschrieben von ccelke am Sonntag, 06. Oktober 2013
Kreisklasse

"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin." Wer solche oder ähnliche Sprüche nach dem Pokalspiel des FC Vorwärts gegen Preußen Bergholz erwartet hat, wurde eines besseren belehrt. Und das zurecht. Mehr dazu lest ihr unter ...


4:0!!! Drögeheide Vier, Preußen Bergholz Null!!! Drögeheide zu elft, Preußen Bergholz zu zehnt. Man kann sich das Ergebnis schön reden, das Spiel war es bei weitem nicht. Und das lag nicht an einer defensiv eingestellten Gästemannschaft, vielmehr lag es an kopf- und ideenlos anrennenden Drögeheidern, die es einfach nicht verstanden, ihre nummerische Überzahl auch auszunutzen und in Tore umzumünzen. Doch wir wollen mal das Fazit nicht an den Anfang unseres Statements setzen, sondern Stück für Stück das Spiel offenlegen.

 

Bei eingermaßen sonnigem Wetter trafen sich am vergangenen Sonntag zur 2. Hauptrunde um den Kreispokal VG der gastgebende FC Vorwärts Drögeheide und die Preußen aus Bergholz. Einen Klassenunterschied zwischen dem Tabellenzweiten der Kreisklasse Süd und dem Tabellenachten der Kreisliga Süd konnte man keineswegs ausmachen, soviel schon mal vorweg. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, jedoch muss man dazu sagen, das Bergholz nur mit 7 Spielern angereist war, letztendlich aber 10 Spieler zum Anpfiff der Partie dem zahlreich erschienenen Publikum präsentieren konnte. Und irgendwie schien sich bei den Mannen um Kapitän Andre Krenzichhorst dieser eine Gedanke, man sei ein Mann mehr und werde das Ding schon schaukeln, in den Köpfen festgesetzt zu haben. Das Trainerduo Samuel/Borde gab in diesem Spiel einigen Reservisten die Gelegenheit sich zu zeigen. So spielten Lex, Jaensch und Kautz anstelle von Wilde, Thiel und Eckhardt. Die Gäste agierten aufgrund der nummerischen Unterlegenheit aus einer 7-er Abwehrreihe und 2 schnellen Offensivkräften, mit denen die Abwehr um Libero Bonin im ersten Durchgang aber mal so gar nicht zu recht kam. Folge dessen waren zwei Hochkaräter der Preußen in den ersten 15 Minuten, bei denen so mancher schon den Torjubel auf den Lippen hatte. Beim ersten mal wurde die Abwehr förmlich überrannt, der Abschluss ging letztendlich nur um Haaresbreite am Kasten vorbei, beim zweiten knallte es nach einem 25 Meter Hammer am Gebälk von Keeper Sallmann derart heftig, das noch in 100 Meter Entfernung die Spatzen vor Schreck aus ihren Nestern fielen. Doch von wegen Weckruf für den FCV, keineswegs. Bis zum gegnerischen 16-er war das Spiel vom FCV überlegen, da der Gast die Räume schenkte und der FCV den schon erwähnten einen Mann mehr auf dem Platz hatte. Jedoch was dann kam, war eher als Scheibenschießen der besonderen Art bzw. kläglichem Versagen zu bezeichnen. Es sei nur soviel gesagt, von etwa 15 Schüssen ging einer in Richtung Tor, einen Knaller vom Eisenfuß Jaensch, den der leicht ergraute Torwart der Gäste gut zur Ecke abwehren konnte. Alle anderen Schüsse, Schüsschen, Ballrückgaben gingen eher in Richtung Eckfahne oder "so-weit-entfernt-so-hoch-flog-der-Ball" als in Richtung gegnerischem Kasten. Von daher kann man den Nachmittag des Gästekeepers in der ersten Hälfte als geruhsam bezeichnen. Nur einmal, einmal in 45 Minuten musste der Keeper hinter sich greifen. Und das nach einem Tor der Marke "Tor des Monats". Geballte 100 kg legten sich quer zum Grün, standen förmlich gefühlte 10 Sekunden in der Luft und schlossen mit einem Seitenfallzieher á la Klaus Fischer zum 1:0 ab. Christian Jaensch hatte nach einer Ecke den FCV förmlich erlöst und den Druck ein wenig von der Mannschaft genommen. 1:0, bekanntlich reicht das für einen Sieg. Aber der Anspruch der Keilergrundkicker ist nach den Ergebnissen der letzten Wochen doch ein anderer.

 

 Und das dieser Anspruch in der zweiten Hälfte dann auch etwas getilgt werden konnte, lag zum einen an der durch den Kräfteverschleiß schlechter werdenden Abwehrleistung der Preußen, zum anderen am goldenen Händchen des Trainergespanns. Denn mit den eingewechselten Toni Riedel und Thomas Eckhardt gelangen die Treffer 3 und 4. Doch wartet, nach eins kommt doch zwei, ebenfalls kommt vor der drei die zwei. Treffer Nummer zwei am heutigen Tag gelang Herrn Kautz nach schöner Einzelleistung auf der rechten Außenbahn und ein wenig Glück beim Torabschluss, denn das Ding war nie und nimmer so gewollt. Aber letztendlich egal, denn drin ist drin. Und mit jedem Treffer mehr sah man den Kickern des FCV an, das der Druck, den sie sich selbst wohl auch ein wenig auferlegt hatten, mehr und mehr nach ließ. Und letztendlich fragt eh nach dem Spiel keiner mehr, wie der Sieg zustande gekommen ist, denn nur wie das Spiel ausgegangen ist. 4:0!!! Drögeheide Vier, Preußen Bergholz Null.

"Mit Druck muss man umgehen können."

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